Verkauf und Umsatz
Late Check-out
Late Check-out bedeutet, das Hotelzimmer später als zur regulären Check-out-Zeit zu verlassen, meist gegen Aufpreis oder als Teil eines Pakets.
1 Min. Lesezeit · Aktualisiert: 28. September 2026
Late Check-out gehört zu den einfachsten Zusatzleistungen: Das Zimmer steht bis zur nächsten Anreise oft ohnehin leer, und Gäste zahlen gern für ein paar ruhige Stunden vor der Heimreise. Das Hotel muss nur darauf achten, dass die Vorbereitung für die nächste Buchung nicht leidet.
So sieht es in der Praxis aus
Beispiel: Regulärer Check-out bis 11 Uhr, Late Check-out bis 14 Uhr für 25 Euro, bis 18 Uhr für die Hälfte des Zimmerpreises. An einem Sonntag mit geringer Auslastung für die kommende Nacht kann ein Hotel mit 60 Zimmern in Köln ein Dutzend Late Check-outs verkaufen, ohne Kosten außer der Abstimmung mit dem Housekeeping.
Gute Praxis:
- nur für Zimmer ohne Anreise am selben Tag oder mit später Anreise,
- klarer Preis statt Verhandlung am Tresen,
- Housekeeping informieren, welche Zimmer später frei werden.
So hilft Technik
In hotelspot kann der späte Check-out eine eigene Verkaufsstelle im G-commerce Manager mit eigenem Preis sein. Gäste buchen und bezahlen ihn in der Gäste-App, statt am Abreisemorgen an der Rezeption zu fragen, und das Hotel kann am Vortag per Push-Benachrichtigung daran erinnern.
Häufige Fragen
- Was kostet ein Late Check-out?
- Das legt das Hotel fest: häufig eine Pauschale für einige Stunden oder ein Teil des Zimmerpreises, in manchen Paketen inklusive.
- Wann sollte man einen Late Check-out anfragen?
- Am besten am Vortag, damit das Hotel prüfen kann, ob das Zimmer am selben Tag wieder gebraucht wird.